Warum die Tipps für Pferdebesitzer direkt in der App stehen
Wer sein erstes Pferd kauft, merkt, dass es mehr Fragen als Antworten gibt. Womit putzt man und in welcher Reihenfolge? Ist es normal, dass das Pferd die Hufe nicht geben will? Darf es Äpfel? Was bedeutet es, wenn es sich hinlegt und zum Bauch schaut? Die Antworten gibt es, aber sie sind verstreut über Foren, Videos unterschiedlicher Qualität und Ratschläge von Leuten am Zaun, die sich oft widersprechen.
Die Tipps für Pferdebesitzer in iPalomino sind eine ausgewählte Sammlung von Anleitungen für Situationen, die jeder erlebt, der ein Pferd hat. Sie sind kurz und praktisch, und zu den meisten gibt es ein Video, in dem Sie sehen, wie es in Wirklichkeit aussieht — denn zu lesen, wie man einen Sicherheitsknoten bindet, und es zu sehen sind zwei verschiedene Dinge.
Die Tipps ersetzen weder Trainer noch Tierarzt. Sie sollen Ihnen Sicherheit in alltäglichen Dingen geben und helfen, den Moment zu erkennen, in dem es Zeit ist, einen Fachmann zu rufen.
Worum es in den Tipps geht: vom Pferdekauf bis zur Bodenarbeit
Die Tipps sind so geordnet, wie das Leben mit dem Pferd verläuft — von der Entscheidung, eines zu kaufen, bis zu den ersten gemeinsamen Übungen. Sehen Sie sich die einzelnen Bereiche an:
Bevor Sie ein Pferd kaufen — und womit Sie es dann füttern
Die Grundlagen, auf denen alles Weitere steht:
- Pferdekauf: Gesundheit und Papiere
- Zufüttern
- Gemüse und Obst
- SOS — wenn sich das Pferd seltsam verhält
- Was Ihr Pferd können sollte
Fünf Schritte des Putzens und was dazugehört
Eine Videoreihe, die das Putzen Werkzeug für Werkzeug durchgeht:
- Metallstriegel
- Gummistriegel
- Harte Bürste
- Weiche Bürste
- Mähne und Schweif
- Schweißmesser
Hufpflege und kleine Wunden
Handgriffe, die jeder Besitzer selbst beherrschen sollte:
- Hufe auskratzen
- Huffett
- Wundspray
- Das Pferd fürchtet das Spray? So gewöhnen Sie es daran
Sicherer Umgang und Grundlagen der Ausbildung
Vom Aufhalftern bis zu den ersten Übungen:
- Aufhalftern und der Sicherheitsknoten
- Knotenhalfter anlegen
- Bodenarbeit
- Das Kommando „Warte“
- Rückwärtsrichten
- Den Kopf zur Seite biegen
- Desensibilisierung
Die Videos werden direkt im Tipp abgespielt, und zum Starten brauchen Sie eine Internetverbindung. Die Texte der Tipps lesen Sie jederzeit.
Pferdepflege: Putzen, Hufe und Stallapotheke
Die tägliche Pflege sieht einfach aus, bis man sie zum ersten Mal allein macht. Die Reihe über das Putzen geht deshalb Werkzeug für Werkzeug vor: wofür der Metallstriegel da ist und warum er nicht aufs Pferd gehört, wann man den Gummistriegel nimmt, in welcher Reihenfolge die Bürsten kommen und wie man Mähne und Schweif kämmt, ohne sie auszureißen.
Ein eigenes Kapitel sind die Hufe. Hufe auskratzen ist ein Handgriff, der täglich gemacht werden sollte, und zugleich der, vor dem Anfänger am meisten Angst haben. Das Video zeigt, wo man steht, wie man das Bein aufhebt und worauf man im Huf achtet. Daran schließt der Tipp zum Huffett an — wann es sinnvoll ist und wann nicht.
Und dann die Kleinigkeiten, die über die Ruhe im Stall entscheiden: wie man das Pferd an das Geräusch des Sprays gewöhnt, damit die Wundversorgung nicht zum Kampf wird, wie man Wundspray anwendet und wozu das Schweißmesser nach dem Waschen dient.
Alles, was Sie bei der Pflege feststellen — eine Schürfwunde, eine Veränderung am Huf, Gewichtsverlust —, können Sie gleich in die Gesundheitsakte des Pferdes eintragen, und den Hufschmiedtermin behalten Sie im Stallkalender im Blick.
Bodenarbeit und Grundlagen des sicheren Umgangs
Ein Pferd, das ruhig stehen, weichen und sich führen lassen kann, ist sicherer für Besitzer, Hufschmied und Tierarzt. Bodenarbeit ist keine Disziplin für Fortgeschrittene — sie ist das Alphabet, das jedes Pferd beherrschen sollte und jeder Mensch, der mit ihm umgeht.
- Halfter und Knotenhalfter anlegen — richtig und ohne Jagd über den Paddock.
- Sicherheitsknoten — ein Anbinden, das Sie im Notfall mit einem Zug lösen.
- Das Kommando „Warte“ — das Pferd bleibt stehen, auch wenn Sie sich entfernen.
- Rückwärtsrichten — Respekt vor dem Raum des Menschen, die Grundlage fürs Führen und Verladen.
- Den Kopf zur Seite biegen — Lockerung und Vorbereitung auf die Arbeit unter dem Sattel.
- Desensibilisierung — wie man dem Pferd beibringt, dass Plastikfolie, Spray oder Plane kein Grund zur Flucht sind.
Der Tipp „Was Ihr Pferd können sollte“ stellt diese Fertigkeiten in einen Zusammenhang: Er ist eine Liste von Dingen, die jedes Pferd beherrschen sollte, damit der Alltag mit ihm sicher ist — die Hufe geben, sich anbinden lassen, in den Anhänger steigen, bei der Behandlung stehen.
Kommen Sie mit etwas allein nicht weiter, ist es Zeit für einen Trainer. Den Kontakt speichern oder suchen Sie im Modul Kontakte: Tierarzt, Hufschmied, Trainer.
Wem die Tipps helfen
Pferdebesitzer
Vor allem Einsteigern: Ein kurzes Video zeigt Ihnen, wie man es richtig macht, bevor sich eine Unart einschleift. Erfahrenere finden darin Anregungen für die Bodenarbeit und eine Art, manches den Kindern zu erklären.
Höfe und Züchter
Auf einem Hof, auf dem sich die ganze Familie um die Tiere kümmert, ist es gut, wenn alle die Grundhandgriffe gleich ausführen. Das Video ist eine gemeinsame Anleitung, auf die man sich berufen kann.
Ranches und Ställe mit Team
Eine neue Aushilfe oder ein Freiwilliger? Statt einer halben Stunde Erklären zeigen Sie die Tipps zum Putzen, zu den Hufen und zum Sicherheitsknoten. Sie sparen Zeit und senken das Unfallrisiko.
Fachleute: Hufschmied, Tierarzt, Trainer
Ein Trainer kann dem Kunden einen bestimmten Tipp als Hausaufgabe zwischen den Stunden empfehlen: diese Woche „Warte“ und Rückwärtsrichten, beim nächsten Mal das Biegen. Der Kunde weiß genau, was er üben soll.
Die häufigsten Fehler angehender Pferdebesitzer
Jeder Besitzer hat wenigstens ein paar davon gemacht. Die Tipps in der App sind so zusammengestellt, dass Sie sie vermeiden können:
- Pferdekauf ohne Ankaufsuntersuchung. Begeisterung ist ein schlechter Ratgeber. Ein unabhängiger Tierarzt vor dem Kauf kostet einen Bruchteil einer späteren Behandlung.
- Leckerlis ohne Maß. Ein Apfel macht Freude, ein Eimer Äpfel schadet. Der Tipp zu Gemüse und Obst sagt, was und wie viel.
- Die Hufe auslassen. Aus „heute habe ich keine Lust“ wird leicht eine Woche. Hufe auskratzen gehört zu jedem Tag.
- Fest anbinden. Ein erschrockenes Pferd am festen Knoten verletzt sich. Den Sicherheitsknoten lösen Sie mit einem Zug.
- Abwarten, ob es vorbeigeht. Frisst das Pferd nicht, legt es sich hin und schaut sich nach dem Bauch um, wartet man nicht bis zum Morgen. Man ruft den Tierarzt.
Pferdepflege lernt man nicht an einem Wochenende, aber gute Gewohnheiten lohnen sich vom ersten Tag an. Die kurzen Videoanleitungen sind genau so lang, dass Sie sie auf dem Weg in den Stall ansehen können.
Pferdekauf und was zu tun ist, wenn sich das Pferd seltsam verhält
Zwei Tipps verdienen besondere Erwähnung, weil sie das meiste Geld und die meisten Sorgen ersparen können.
Pferdekauf: Gesundheit und Papiere
Ein Pferdekauf ist eine Entscheidung für Jahre, und Fehler dabei sind teuer. Der Tipp geht durch, worauf beim Gesundheitszustand zu achten ist, warum sich eine Ankaufsuntersuchung durch einen unabhängigen Tierarzt lohnt und welche Papiere das Pferd in Ordnung haben sollte, bevor Sie den Vertrag unterschreiben. Haben Sie das Pferd gekauft, speichern Sie seine Papiere im Modul Pferdepass und Formulare, und vom Verkäufer können Sie sich den Export der Gesundheitshistorie des Pferdes als PDF geben lassen.
SOS — wenn sich das Pferd seltsam verhält
Ein Pferd sagt nicht, was ihm wehtut. Es zeigt es durch sein Verhalten: Es frisst nicht, legt sich hin und steht wieder auf, scharrt, schaut sich nach dem Bauch um, steht abseits der Herde. Der Tipp beschreibt die Warnzeichen, bei denen man nicht bis zum Morgen warten sollte, und was vorzubereiten ist, bis der Tierarzt kommt. Seine Nummer haben Sie in der App mit einem Fingertipp in der Notfallübersicht.
Und für die alltäglichen Fragen rund ums Futter gibt es die Tipps zum Zufüttern und zu Gemüse und Obst — was Sie dem Pferd geben können, in welcher Menge und was zu meiden ist. Die Futterrationen selbst planen Sie dann im Modul Pferdefütterung und Futterlager.
Petra hat vor einem Monat ihre erste Stute gekauft. Das Hufeauskratzen ist für beide Stress — die Stute reißt das Bein weg, und Petra hat Angst. Abends spielt sie in der App den Tipp zum Hufeauskratzen ab und bemerkt, dass sie zu weit weg steht und das Bein zu hoch hält.
Am nächsten Tag versucht sie es nach dem Video. Eine Woche später gibt die Stute die Hufe von selbst, und Petra entdeckt beim Auskratzen einen eingeklemmten Stein, bevor er Schaden anrichtet. In die Gesundheitsakte schreibt sie eine Notiz und zeigt sie beim nächsten Besuch dem Hufschmied.
Häufige Fragen
Welche Tipps finde ich in der App?
Über zwanzig praktische Tipps: Pferdekauf, Zufüttern, Gemüse und Obst, Putzen, Hufpflege, Wundversorgung, sicherer Umgang und Bodenarbeit.
Haben die Tipps auch ein Video?
Die meisten Tipps haben ein kurzes Video im Hochformat, das direkt im Tipp abgespielt wird. Zum Abspielen des Videos brauchen Sie Internet.
Sind die Tipps für Anfänger geeignet?
Ja. Sie sind für Menschen geschrieben, die ihr Pferd noch nicht lange haben, und beginnen bei den Grundlagen. Nützlich sind sie auch für erfahrenere Besitzer als Überblick und Anregung.
Ersetzen die Tipps Tierarzt oder Trainer?
Nein. Sie helfen bei der alltäglichen Pflege und beim Erkennen eines Problems. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich immer an den Tierarzt.
In welcher Sprache sind die Tipps?
Die Texte der Tipps sind in die Sprachen übersetzt, die die App unterstützt, auch ins Deutsche.
Verwandte Funktionen der iPalomino-App
Was Sie aus den Tipps lernen, nutzen Sie in diesen Modulen:
Die ganze Ranch in einer Tasche.
iPalomino ist jetzt im App Store. Laden Sie die App und probieren Sie sie im eigenen Stall aus. Eine Android-Version ist in Entwicklung.